Ich führe 3 Fehlerlisten, also für jedes Rechtsgebiet eine. Ich mache das in tabellarischer Form, damit es übersichtlicher ist.
Ich habe folgende Kategorien, die ich dann je nach Klausur ausfülle:
-Klausurnummer (inkl. Datum)
-Art des Fehlers (hier habe ich folgende Einteilung: Arbeitsweise, materielle Fehler, Aufbau und Struktur, juristische Tiefe und Argumentation, Formalia)
-Fehler (hier benenne ich den Fehler dann konkret)
-Kategorie (also: Leichtsinn-Fehler, Wissensfehler, usw., das ist schon Schritt 1 zur Ursachenforschung)
-Ursache (Hier hinterfrage ich den Fehler so lange, bis ich auf das “Warum” quasi keine Antwort mehr finde und mir sicher bin, dass das WIRKLICH die Ursache für den Fehler ist)
-Handlungsanweisung (Was mache ich beim nächsten Mal anders)
-to do (Hier notiere ich kurz, was ich sozusagen nacharbeiten/lösen muss, um aus dem Fehler auch wirklich zu lernen)
-Erfolg (Hier kontrolliere ich, ob ich den Fehler bei meiner Wiederholungseinheit bzgl des Falles nochmal gemacht habe oder ob ich wirklich daraus gelernt habe)
Ich habe kürzlich noch zwei weitere Kategorien eingefügt:
-Was hätte ich für einen höheren Punktebereich tun müssen?
-Was hätte zumindest zum Bestehen ausgereicht?
>Hierbei geht es darum, dass ich ein besseres Bewusstsein dafür schaffe, was man wirklich leisten muss, um zu bestehen oder um besonders gut zu sein. Das hilft mir auch nochmal, zu vergegenwärtigen, welche Anforderungen eigentlich gestellt werden.
Ich hoffe, das hilft dir etwas 🙂